8. Mai 2013 von Sandra Riederer
Im Einklang mit der Tendenz an den internationalen Märkten sind die Schweizer Zinsen in den vergangenen Wochen nochmals leicht gesunken. Diese Marktbewegung basierte auf der Kombination von konsolidierenden Aktienmärkten und sinkenden Rohstoffpreisen. Nachdem die Zinsen im Euro-Raum gegenüber den CHF-Zinsen stärker gefallen sind, hat sich die Renditedifferenz der beiden Währungen weiter verengt. Dafür sind unseres Erachtens zwei Gründe auszumachen. Erstens wird erwartet, dass vermehrte Käufe europäischer Staatsanleihen durch japanische Investoren die Renditen drücken. Die ultra-expansive Geldpolitik der japanischen Notenbank zwingt die dortigen Anleger zur Suche nach Anlagealternativen. Zweitens wird nicht mehr ausgeschlossen, dass die EZB die Leitzinsen nochmals senken wird. Die deutliche Korrektur bei den Rohstoffpreisen bewirkt ausserdem einen Rückgang der Inflationserwartungen. Falls der Preistrend bei den Rohstoffen anhält, könnte dies erheblichen Einfluss auf die Teuerungsraten haben. Als Folge davon könnten die Zentralbanken die Politik der «quantitativen Lockerung» länger fortführen als bisher angenommen. Entscheidend dafür werden vor allem die Fortschritte an der Konjunkturfront sein. Die Zinsen werden jedenfalls vorerst tief bleiben.
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24. April 2013 von Sandra Riederer
Viele Hauskäufer beschäftigen sich viel intensiver mit der Frage, wer die günstigsten Hypothekarzinsen anbietet, als mit der richtigen Hypothekenstrategie. Dabei hat die Strategie einen viel grösseren Einfluss auf die Zinskosten. Aus der Strategie ergibt sich der richtige Mix aus verschiedenen Hypothekarmodellen und Laufzeiten.
Die Hypotherkarstrategie hängt von diesen drei Fragen ab:
- Welchen Hypothekarzins kann und will ich langfristig höchstens tragen?
- Wie lange möchte ich mich mit der Hypothek maximal binden?
- Welche Entwicklung der Zinsen erwarte ich?
Der Preis für eine fehlende oder eine falsche Hypothekarstrategie kann sehr hoch sein.
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16. April 2013 von Sandra Riederer
Trotz andauernder Probleme in der Eurozone wird keine Zinslockerung seitens der Europäischen Zentralbank erwartet. Die aktuell Situation spricht aber für eine neutralere fundamentale Einschätzung des EUR im Vergleich zu USD, GBP und CHF. Insgesamt wird sich die Gemeinschaftswährung gegenüber den vorerwähnten Valuten kaum stark verändern, obwohl deren Bedeutung als Reservewährung zuletzt abgenommen haben soll.
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10. April 2013 von Sandra Riederer
Die US-Wirtschaftsdaten dürften sich in den kommenden Wochen weiter verbessern. Die anstehenden Auktionen von Staatspapieren der USA und Italien werden das Marktgeschehen in den kommenden Wochen beeinflussen. Die Kreditmärkte reagierten verunsichert auf die Rettungsmassnahmen in Zypern. Eine widersprüchliche Kommunikation von EU-Verantwortlichen betreffend Bankenrestrukturierung in Europa sorgte phasenweise für Unruhe. Engagements in Finanzinstituten von europäischen Krisenländern sollte gemieden werden.
Die Vorkommnisse in Zypern haben die Renditen langfristiger Anleihen, insbesondere von Schuldnern mit guter Qualität, in den letzten Wochen sinken lassen. Die Resultate der jüngsten Konjunkturumfragen sind etwas hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Der positive Trend wurde jedoch gestützt. Da die meisten Zentralbanken eine weiterhin grosszügige Geldversorgung in Aussicht stellen, wird davon ausgegangen, dass die Zinsen weiterhin auf tiefem Niveau verharren werden.
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5. April 2013 von Sandra Riederer
Eine Trendwende ist nicht in Sicht. Die Zinssätze sind anfangs Jahr leicht angestiegen und in den letzten Wochen wieder leicht gesunken.
Trotzdem sollten sich Hausbesitzer überlegen, ob sie den gesamten Hypothekarbetrag langfristg fest anbinden wollen. Je nach Risikobereitschaft und persönlicher Situation lohnt es sich nach wie vor, ein Teil als Festhypothek und den Rest als Geldmarkthypothek/Libor aufzunehmen. Bei einer Trendwende besteht zudem die Möglichkeit, die Libor-Hypothek in eine Festhypothek umzuwandeln.
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