16. Mai 2012 von Sandra Riederer
Selbstgenutztes Wohneigentum ist zurzeit billiger als das Mieten einer vergleichbaren Liegenschaft. Viele Mieter prüfen richtigerweise, ob ein Eigentumserwerb sinnvoll wäre. Folgende Überlegungen dürfen dabei nicht vergessen werden:
Aufgrund der tiefen Hypothekarzinsen kostet heute eine eigene Wohnung oder ein eigenes Haus bis zu 30 Prozent weniger als die vergleichbare Mietlösung. Wer Eigentümer ist zahlt also momentan erheblich weniger für das Wohnen. Wenn sich die Zinsen aber nach oben entwickeln, verändert sich dieser Vorteil. Im Schnitt der letzten 20 Jahre – also bei deutlich höherem Zinsniveau – war Wohneigentum im Durchschnitt fast 10 Prozent teurer als Mieten.
Langfristige Investition fordert ebensolche Planung
Die aktuelle Situation mit Tiefzinsen ist für den Erwerb von Wohneigentum verlockend. Ein Wechsel vom Mieter zum Eigentümer ist dann sinnvoll, wenn das persönliche Budget auch eine Zinssteigerung verkraften kann und die nötigen Eigenmittel vorhanden sind. Der Kauf einer Wohnung oder eines Hauses ist eine langfristige Investition, die eine ebensolche Finanzierungsplanung verlangt. Neben den Zinskosten fallen für den Wohneigentümer nämlich zusätzliche Belastungen an, welche beim Mieter nicht anfallen bzw. im Mietzins einkalkuliert sind. Dazu gehören z.B. Reparaturen an Storen, Türen, Hähnen oder der Ersatz von Geräten wie Wasch-, Geschirrwaschmaschine oder Kühlschrank, aber auch Betriebskosten wie Abwassergebühr, Antennenanschluss, Unterhaltsverträge für Heizung sowie die Instandstellungsarbeiten am Gebäude selbst. Auch ist die Hypothek in der Regel zu amortisieren. Trotz diesen Mehrkosten, welche in z.T. unregelmässigen Abständen oder sogar einmal unerwartet anfallen, spricht der Vorteil von selbstbewohntem Wohneigentum für sich: Z.B. Sicherheit vor Kündigung, Bau/Umbau nach eigenen Wünschen, nachhaltige Investition.
Klarheit schaffen
Zentral bleibt, dass Sie für sich die ideale Wohnlösung finden, welche auch längerfristig für Sie stimmt und den familiären Bedürfnissen entspricht. Es lohnt sich, alle diese Fragen mit einem Hypothekarexperten zu besprechen. Er schafft Klarheit für Ihren Entscheid, erstellt Kostenberechnungen und hilft Ihnen zusätzlich in allen Vorsorgefragen.
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7. Mai 2012 von Sandra Riederer
Konjunktur
Euro-Krise hat sich entschärft, ist aber noch nicht zu Ende
Es bleibt zu hoffen, dass die US-Konjunktur sich erwartungsgemäss entwickelt und an Fahrt gewinnt. Denn 2013 muss der US-amerikanische Staat seine Finanzlage verbessern. Dieser fiskalpolitische Gegenwind wird das US-Wachstum im 2013 beeinträchtigen. Es wird davon ausgegangen, dass der Privatsektor diesen negativen Wachstumsbeitrag des Staates ausgleichen wird.
In der Euro-Krise sind wir noch nicht über den Berg. Die tief greifende Rezession in den südeuropäischen Staaten wird die Erreichung der Defizitziele dieser Länder deutlich erschweren. So zeichnet es sich zunehmend ab, dass Portugal einen zweiten Hilfskredit der europäischen Partner benötigen wird.
Die Schweizer Wirtschaft legte im 4.Quartal 2011 nur noch moderat gegenüber dem Vorquartal zu (+0.1%). Im Gesamtjahr resultierte ein BIP-Wachstum von 1.9%. Besonders der Aussenhandel hat im Laufe des Jahres an Dynamik verloren, lag aber über das gesamte Jahr betrachtet noch im Plus. Ab Sommer werden wieder robustere Wachstumszahlen erwartet. Hierfür spricht auch die deutliche Erholung bei den Vorlaufin-dikatoren.
Das in unseren Augen grösste Risiko in den kommenden Wochen ist die Verschlechterung der geopolitischen Lage um den Iran und der damit verbundene Druck auf die Erdölpreise. Im Falle einer militärischen Auseinandersetzung im Iran müsste mit noch höheren Erdöpreisen und entsprechend negativen Konsequenzen für die globale Konjunktur gerechnet werden.
Ein weiteres Risiko für die globale Konjunktur und die Finanzmärkte wird im sich abschwächenden Wachstum in China gesehen.
Inflation
Der Franken-Effekt läuft aus
Die SNB hat in ihrer letzten geldpolitischen Lagebeurteilung ihre Inflationsprognose leicht nach unten korrigiert und sieht bis Ende 2014 keine Inflationsgefahr (Teuerungsraten deutlich unter 1%). Für das laufende Jahr wird noch eine negative Gesamtteuerung, d.h. rückläufige Konsumentenpreise erwartet.
Es mehren sich jedoch die Zeichen, dass nunmehr anziehende Inflationsraten zu erwarten sind. Zum einen läuft im Sommer der Effekt des starken Frankens aus. Zum anderen dürfte der bessere globale und schweizerische Konjunkturgang die Teuerung anziehen lassen. Aus diesem Grund werden im 2013 wieder deutlich höhere Inflationsraten erwartet.
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1. Mai 2012 von Sandra Riederer
Mit der Umschuldung Griechenlands wurde in der Euro-Schuldenkrise eine vorübergehende Lösung gefunden. Damit hat im März das Thema an Brisanz verloren. Für neue Nervosität der Marktteilnehmer hat aber die Korrektur Spaniens Haushaltsdefizits (nach unten) gesorgt. Dies verdeutlicht, dass die Schuldenkrise uns noch für längere Zeit beschäftigen wird. Die Märkte dürften auch in den nächsten Monaten volatil bleiben.
Die US-Konjunkturaussichten haben sich in den letzten Monaten deutlich aufgehellt. Insbesondere die Arbeitsmarktzahlen zeigten Anzeichen einer klaren Verbesserung, wenngleich die jüngsten Daten wieder eher enttäuschend waren. Es ist für die US-amerikanische (und die globale) Konjunkturentwicklung sehr wichtig, dass die Erholung am US-Arbeitsmarkt weitergeht und die Konsum- und Investitionstätigkeit in den kommenden Monaten zunimmt.
Die SNB beliess in ihrer letzten geldpolitischen Lagebeurteilung im März das Zielband für den Dreimonats-Libor wie erwartet unverändert bei 0%-0.25%. Bis auf Weiteres wird mit keiner Leitzinserhöhung in der Schweiz gerechnet.
Die seit September 2011 geltende EUR/CHF-Untergrenze von 1.20 wurde jüngst kurzzeitig unterschritten. Bis anhin konnte die SNB die Marke aber gut verteidigen. Aufgrund der nach wie vor angespannten Marktsituation wird der Franken auch in Zukunft gefragt bleiben. Es wird erwartet, dass sich der EUR/CHF-Wechselkurs in den nächsten Monaten in einem engen Band leicht oberhalb des Mindestkurses bewegen wird
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26. April 2012 von Sandra Riederer
Das Handbuch ist ein umfassendes Nachschlagewerk mit allen nötigen Informationen für künftige Bauherren/Umbau-Herren. Das Buch im Format A5 glänzt durch strukturierten Zugang: übersichtliche Gliederung in Kapitel und Stichwortverzeichnis, Checklisten etc.
Holen Sie sich den kostenlosen Ratgeber in einer unserer Geschäftsstellen – oder bestellen Sie das Handbuch per Mail: hypotheken@hbl.ch
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18. April 2012 von Sandra Riederer
Die Beratungskompetenz von Banken und Versicherungen ist beim Kauf von Wohneigentum und bei der Verlängerung oder gar Erhöhung von bestehenden Hypotheken ein entscheidender Faktor. Die Firma Comparis liefert dazu Fakten:
Der Internet-Vergleichsdienst Comparis hat auch 2012 eine Umfrage zur Kundenzufriedenheit im Hypothekargeschäft bei Banken und Versicherungen durchgeführt. Um aussagekräftige und repräsentative Resultate zu erzielen, wurden 3900 Hypothekarnehmer zu den Kategorien Kompetenz, Abwicklung, Zinskonditionen, Lösungsvorschläge und Verständlichkeit befragt.
60 Prozent zufrieden
Fast zwei Drittel der Befragten beurteilen die Kundenzufriedenheit mit der Gesamtnote «gut». Die Benotung erfolgt gemäss dem Schweizer Schulnotensystem, also wurde hier im Gesamtdurchschnitt die Note 5.0 vergeben. Etwas auffallend präsentiert sich das Bild bei der Kategorie Zinskonditionen. Hier schneidet nur noch ein Viertel der Anbieter mit der Note «gut» ab, was die Gesamtnote vermutlich bei der Mehrheit der Hypothekar-Anbieter etwas schmälert. Interessierte finden übrigens alle Details zur Benotung der einzelnen Kategorien auf der Webseite von Comparis: www.comparis.ch.
Besonders wichtig: Beratungskompetenz
Zu einer fundierten Beratung gehört sehr gute Fachkompetenz sowie die überdurchschnittliche Einsatzbereitschaft des Kundenberaters/der Kundenberaterin. Gerade in einer Zeit wo sich viele Kunden für langfristige Hypotheken entscheiden, ist es besonders wichtig, dass die Kunden auch nach Abschluss der Hypothek auf eine kompetente und nachhaltig gute Beratung für alle Bank- und Finanzierungsfragen zählen können. In dieser Kategorie hat die Hypothekarbank Lenzburg AG, wie bereits im Vorjahr, die ausgezeichnete Note von 5.6 erhalten. Selbst bei der vorerwähnten Kategorie Zinskonditionen wird die gute Note 5.0 erreicht. Die Gesamtnote von 5.3, welche die Befragten der Hypothekarbank Lenzburg AG geben, ist in der schweizerischen Bankenlandschaft wiederum eine Bestleistung, auf welche alle Mitarbeitenden der Hypothekarbank Lenzburg stolz sein dürfen.
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